POWER POND 14 Watt 2,5A dual basic

Das POWER POND 14 Watt 2,5A dual basic (2x USB out) Solar Ladegerät ist mit vier Paneelen ausgestattet und platzsparend zusammenfaltbar. 19,2 Prozent Wirkungsgrad und eine kontinuierliche Ausgabe von 5 Volt – selbst bei vorübergehender Beschattung – werden vom Hersteller versprochen. Kann das Power Pond diese aber auch im Praxistest halten?

POWER-POND 14 Watt 2,5A dual basic

Test

Erster Punkt im Test sind Lieferumfang und Zubehör des Power Pond Solar Ladegeräts.

Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Solarpanel mit Built on Powerbooster
  • Zwei USB-Schnittstellen
  • Faltbare Tasche mit Befestigungsschlaufen

Auf Adapter und weitere Kabel wurde verzichtet, dafür verfügt die zusammenfaltbare Tasche über ein kleines Fach, in dem Smartphone und Co. während des Ladens verstaut werden können.

Erster Eindruck

Das Solar Ladegerät von Power Pond kommt zusammengefaltet an und hinterlässt einen stabilen, gewichtigen Eindruck. Das lässt zwar Qualität und Langlebigkeit vermuten, mit 630 Gramm gehört das Modell allerdings nicht gerade zu den leichtesten Ausführungen – was wiederum auf längeren oder sehr anstrengenden Touren unangenehm werden könnte.

Positiv fallen die zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten auf, durch die die Paneele an Taschen, auf dem Rucksack, am Zelt oder auch auf dem Gepäckträger befestigt werden können. Vorteilhaft erscheint auch die Spritzwasser-feste Beschichtung, die nur wenig reflektiert. Große Ausbeute und Schutz am See oder Pool werden so möglich.

Auf eine große Ausbeute lassen auch die Maße im offenen Zustand schließen. Ganze 84,5 cm ist das Ladegerät lang, was allerdings nicht in jeder Situation praktisch ist.
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Erster Test draußen

Obwohl die faltbare Tasche über mehrere Schlaufen zur Anbringung verfügt, ist bei der sicheren Befestigung je nach Untergrund etwas Kreativität und weiteres Material gefragt.

Danach wird es etwas einfacher. Auch wenn die Sonne kurzzeitig verdeckt ist, sei es beim Wandern durch Bäume, durch Wolken oder durch vorbeilaufende Personen, wird noch Strom abgegeben. Verantwortlich hierfür zeigt sich der Powerbooster, der als kurzfristiger Speicher Schatten überbrückt. Hierdurch ist auch kein Neustart mehr erforderlich, selbst wenn die Sonnenstrahlung kurzzeitig vollständig wegfällt.

Allerdings zeigen sich bei der Verwendung dennoch Probleme. Vor allem bei dem direkten Anschluss von Apple-Produkten, denn diese werden nicht in jedem Fall erkannt. Ist die Sonnenstrahlung vollkommen unterbrochen, muss der Ladvorgang zudem vollkommen neu gestartet werden. Auf Dauer ist das recht aufwendig und nicht sonderlich praktisch. Bei anderen Geräten funktioniert die Ladung aber durchaus durchgängig und auch effektiv. Ein sonniger Nachmittag kann Entladung bei Dauerbetrieb von Navigationsgeräten verhindern, bei Nichtgebrauch natürlich noch mehr Ladung des Akkus erreichen. Auch der Anschluss eines einzelnen Akkus oder einer Powerbank sind problemlos möglich. Aus unerfindlichen Gründen scheint es hierbei allerdings Unterschiede zwischen den beiden USB-Schnittstellen zu geben. Ob diese auf Fehlproduktion oder Wackelkontakt zurückgehen, ist unklar.

Vor- und Nachteile im Überblick

  • faltbar
  • Spritzwasser-geschützt
  • Beschichtung erzeugt wenig Reflektion
  • 19,2 Prozent Wirkungsgrad
  • praktisches Fach
  • Powerboost zum Ausgleich von Schwankungen
  • Nicht alle Geräte erkennen den Power Pond
  • Fach nicht ausreichend für viele Smartphones
  • Scheinbarer Unterschied zwischen den USB-Outlets
  • Große Ausmaße

Fazit

Das Power Pond Solar Ladegerät kann nicht alle Versprechungen in jedem Fall einhalten, schafft es aber dennoch auf einen guten Wirkungsgrad zu kommen. Wenig effektiv zeigt es sich allerdings bei Apple-Produkten, da diese das Ladegerät oft gar nicht erkennen.

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